Donnerstag, 26. März 2015

Auberginen Piccolini Pizza

Ihr Lieben, 
ich hatte euch ja bereits am Dienstag verraten, dass ich zur Zeit Hals über Kopf im Unistress stecke, da ich bis morgen unbedingt eine Hausarbeit fertigstellen muss, an der es noch einiges zu erledigen gibt. Aus diesem Grund muss es auch in der Küche bei mir zur Zeit ein bisschen schneller gehen, da ich meine Zeit nicht unnötig mit langen Vorbereitungen und umständlichen Rezepten verschwenden will. Dennoch sollen bei all dem Stress und der Hektik, weder der Blog noch meine kulinarischen Gelüste zu kurz kommen, weshalb ich euch heute ein super leckeres Turbo-Rezept vorstellen möchte, dass ich gestern zum ersten Mal ausprobiert und sofort für absolut überzeugend befunden habe.

Die Idee zu diesen low-carb Minipizzen schwebt mir eigentlich schon seit Langem im Kopf, doch erst als ich gestern Mittag plötzlich das Gefühl hatte, mich mit einem leckeren aber nicht allzu aufwändigen Gericht für meine bisherige Arbeit belohnen zu wollen, habe ich es endlich geschafft sie auch wirklich einmal auszuprobieren. Und ich kann nur sagen - diese Pizzen schmecken einfach super :) Das Tolle an ihnen ist nicht nur, dass sie super fix vorbereitet sind, da man nicht erst einen Hefeteig zubereiten und gehen lassen muss, sondern vor allem die Tatsache, dass sie gerade aufgrund des fehlenden Teiges eine super gesunde, vollkommen zuckerfreie und extrem kalorienarme Alternative zu gewöhnlicher Pizza darstellen, die nicht nur optisch eine gelungene Abwechslung ist, sondern die zudem auch noch richtig lecker schmeckt.


Außerdem haben diese Minipizzen den Vorteil, dass sich jeder seine Piccolinis so belegen kann, wie er sie am liebsten mag, ohne dass es am Ende Streit gibt, wem welche Ecke der Pizza gehört oder wie es sein kann, dass sich ein Stück Fleisch auf die vegetarische Hälfte des Bleches verirrt hat. Bei mir gab es gestern eine fleischlose Variante mit Paprika, Tomaten, Bärlauch und Käse. Beim nächsten Mal will ich aber unbedingt auch mal eine Version mit Hähnchenfleisch und ein paar Piccolinis mit Thunfisch ausprobieren. Beides kann ich mir in Kombination mit dem Auberginenboden nämlich super lecker und sehr harmonisch vorstellen. Für euch gibt's nun aber erstmal das Grundrezept, dass ihr dann zu Hause ganz nach euren Wünschen mit den passenden Zutaten verändern und geschmacklich optimieren könnt.


Auberginen Piccolini Pizza


Zutaten
  • 1 große Aubergine
  • Salz
  • Tomatensoße/Tomatenmark
  • Fleisch, Gemüse und Kräuter nach Belieben
  • ca. 70g geriebener Käse

Zubereitung
Die Aubergine waschen, trocknen und in etwa 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Diese nun von beiden Seiten mit etwas Salz bestreuen und für 20 Minuten Wasser ziehen lassen. Anschließend mit einem Küchentuch die ausgetreten Flüssigkeit abtupfen und die Auberginenscheiben bei 200° für ca. 20 Minuten backen. In dieser Zeit könnt ihr euren Belag vorbereiten - sprich das Gemüse klein schneiden, das Fleisch anbraten, die Tomatensoße verfeinern, usw. Schließlich braucht ihr die einzelnen Scheiben nur noch ganz nach eurem Geschmack belegen, mit reichlich Käse bestreuen und für ca. 10 Minuten im Ofen überbacken. Sobald der Käse zerlaufen ist, können die Piccolinis serviert und am besten noch heiß genossen werden :)

Je nachdem wie groß eurer Hunger ist, reicht diese Menge für 1 - 2 Personen. Bei mir hat die Portion für ein leichtes Mittagessen an zwei Tagen gereicht. Wer aber richtig satt werden möchte, sollte lieber eine Aubergine pro Person einplanen oder eine weitere Beilage wie zum Beispiel einen knackigen Salat oder ofengeröstete Rosmarinkartoffeln dazu reichen.

Für mich war dieses Gericht auf jeden Fall eine gelungene und super leckere Aufmunterung bei all dem Unistress, die es in arbeitsreichen Zeiten sicherlich noch häufiger geben wird. Außerdem denke ich darüber nach die Piccolinis statt mit Aubergine mal mit einer dicken Zucchini auszuprobieren. Oder vielleicht sogar mit großen Kartoffelscheiben als Untergrund? Ihr seht schon - es gibt noch einiges zu essperimentieren. Nun geht's aber erstmal weiter an die Arbeit, es gibt schließlich noch einiges zu tun. Ich wünsche euch einen entspannteren Tag und viel Spaß beim Entdecken eurer ganz eigenen Minipizza-Version :)

Bis dahin - sonnige Grüße
Lisa ☼

Kommentare:

  1. Super Sache! Ich liebe Auberginen und habe so was ähnliches auch schon mal ausprobiert. Wird Zeit, dass ich wieder einen Ofen kriege :D

    Nutzt das Auswässern tatsächlich was? Habe das bisher immer ignoriert...

    Liebe Grüße,

    Anke

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  2. Hallo Anke :) Du arme, ohne Ofen würde ich ja völlig aufgeschmissen sein!! Ich muss gestehen, dass ich das Auswässern auch meistens weglasse. Meiner Meinung nach macht es geschmacklich zumindest keinen Unterschied. Aber der Richtigkeit halber habe ich es trotzdem mal mit ins Rezept aufgenommen ;)

    Sonnige Grüße,
    Lisa ☼

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